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Buchrezension: „Einführung in die eigenen Gedanken“

Relaunch von http://paradox.zeitgeist-online.de

image„Einführung in die eigenen Gedanken“ von Carl Auer, Carl-Auer Verlag Heidelberg, mittlerweile in der 2. Auflage, Preis: 4 Euro*

Um den Autor dieses kleinen Büchleins ranken sich viele Geschichten. Böse Zungen behaupten sogar, es gäbe diesen Carl Auer, nach welchem der gleichnamige Verlag benannt ist, gar nicht. Da in jenem Verlag sehr viele Bücher aus dem Milieu der Systemiker und Konstruktivisten veröffentlicht werden, mag diese Frage auch gar nicht eindeutig zu beantworten sein. Allein dies macht das Buch schon lesenswert.

 

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Epistemologie für Fußgänger

Der erste Schluck aus dem Becher der Natur führt zum Atheismus, aber auf dem Grund wartet Gott. [Werner Heisenberg]

Zu denken, dass die Dinge so sind, wie ich sie wahrnehme, bezeichnete Paul Tholey als naiven Realismus.

Zu glauben, dass es eine allgemeingültige Wahrheit gibt, bezeichnete Ernst von Glasersfeld als die Wurzel allen Übels.

Warum wollen uns diese Wissenschaftler eigentlich das madig machen, was wir als gemeinsam geteilte Realität bezeichnen? Es würde doch keiner bestreiten dass der Tisch an dem ich dass hier gerade schreibe, für alle derselbe sein muss.

Es kann “kein System von Aussagen in sich selbst in dem Sinne geschlossen sein, dass es seine eigenen Axiome erklärt und sich nicht selbst widerspricht”. [Gödels Unvollständigkeitssatz]

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NLPt als Psychotherapie?

Jede (autonome) Zelle überlebt nur, weil sie in der Lage ist, sich von ihrem Umfeld, von ihrem Kontext abzugrenzen. Die Auflösung dieser Grenzen, bedeutet den Tod dieser Zelle – den Tot der “autopoitischen Einheit”. Auch jede wissenschaftliche Disziplin muss sich von schon Vorhandenem abgrenzen, da wir diese sonst nicht von anderen Richtungen unterscheiden könnten. Continue reading “NLPt als Psychotherapie?”

Würde und Mitgefühl in Psychotherapie, Beratung, Organisationen und Gesellschaft

Würde und Mitgefühl in

Psychotherapie, Beratung, Organisationen und Gesellschaft

http://wuerde-symposium-heidelberg.meihei.de/

Ein wichtiges Thema, nicht nur in den sozialen Bereichen. Vor allem im Hinblick aktueller politischer Diskussionen scheint man das Wort “Würde” nur noch klein zu schreiben.

Bernd Isert über Coaching

Am 21.01.2017 ist Bernd Isert überraschend gestorben. Leider habe ich ihn nie persönlich kennen gelernt. Für mich so eine Erfahrung wie, irgendwann gehe ich auch mal ins Sommercamp des Metaforums. So ist das, wenn man “irgendwann” sagt.

Bernd Isert war vielleicht der sympathischste NLP Trainer. Für mich stand er für das Wort “Integration”, wie kein anderer. Für mich wirkte er so sympathisch, weil er etwas lebte, was ich nur bei wenigen fand und las, u.a. auch bei Gunther Schmidt: systemische Demut. Für mich war er jemand, bei dem man NLP trotz der vielen Marktschreier dennoch als wichtig und gut empfinden konnte. Für das NLP ist mit ihm ein sehr wichtiger Ausgleich gestorben.

Lieber Bernd: obwohl ich Dich nicht persönlich kannte, wirst Du sehr fehlen.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=zjVynLARv1g

Was ist Coaching?

Coaching als Mittel zur Teamentwicklung!

Kann Coaching (Einzelcoaching) für im Sozialbereich Tätige hilfreich sein? Warum Coaching, wenn es mit dem Instrument der Supervision schon eine Form von Prozessbegleitung und Reflexion gibt? Hypothese: Für im Sozialwesen Beschäftigte kann es sinnvoll sein, sich regelmäßig caochen zu lassen! Für Geschäftsführer erhöht es die Qualität der Arbeit, dies zu bezahlen.

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Umberto Maturana

Ich plädiere für das Recht, Fehler zu machen, das Recht, die eigene Auffassung zu ändern, und das Recht, in jedem Moment den Raum zu verlassen. Denn wer Fehler machen darf, der kann sich korrigieren. Wer das Recht besitzt, seine Meinung zu ändern, der kann nachdenken. Wer immer auch aufstehen und gehen könnte, der bleibt nur auf eigenen Wunsch.