Buchrezension: „Einführung in die eigenen Gedanken“

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image„Einführung in die eigenen Gedanken“ von Carl Auer, Carl-Auer Verlag Heidelberg, mittlerweile in der 2. Auflage, Preis: 4 Euro*

Um den Autor dieses kleinen Büchleins ranken sich viele Geschichten. Böse Zungen behaupten sogar, es gäbe diesen Carl Auer, nach welchem der gleichnamige Verlag benannt ist, gar nicht. Da in jenem Verlag sehr viele Bücher aus dem Milieu der Systemiker und Konstruktivisten veröffentlicht werden, mag diese Frage auch gar nicht eindeutig zu beantworten sein. Allein dies macht das Buch schon lesenswert.

 

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Epistemologie für Fußgänger

Der erste Schluck aus dem Becher der Natur führt zum Atheismus, aber auf dem Grund wartet Gott. [Werner Heisenberg]

Zu denken, dass die Dinge so sind, wie ich sie wahrnehme, bezeichnete Paul Tholey als naiven Realismus.

Zu glauben, dass es eine allgemeingültige Wahrheit gibt, bezeichnete Ernst von Glasersfeld als die Wurzel allen Übels.

Warum wollen uns diese Wissenschaftler eigentlich das madig machen, was wir als gemeinsam geteilte Realität bezeichnen? Es würde doch keiner bestreiten dass der Tisch an dem ich dass hier gerade schreibe, für alle derselbe sein muss.

Es kann “kein System von Aussagen in sich selbst in dem Sinne geschlossen sein, dass es seine eigenen Axiome erklärt und sich nicht selbst widerspricht”. [Gödels Unvollständigkeitssatz]

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NLP – Was ist dran? Was ist drin?

1979 wurde das Buch Neue Wege der Kurzzeittherapie (Frogs into princess) von Richard Bandler und John Grinder veröffentlicht. Der Untertitel lautete in der deutschen Ausgabe “neurolinguistische Programme”. Selten wurde eine Methode so kontrovers diskutiert wie das NLP. Seit dem ist eine große Szene um diese 3 Buchstaben herum entstanden. Damit zogen auch die Marktschreier der Psychologie mit ihren markigen Sprüchen ein. Von den Einen himmlisch gelobt, von den Anderen verdammt. Doch was ist dran an diesen 3 Buchstaben? NLP! Wo liegt der Missbrauchsverdacht? Wo sind die Chancen? Und warum ist das Problem mit dem NLP vielleicht gar kein Problem des NLP im Besonderen? Darum geht es in diesem Artikel. Continue reading “NLP – Was ist dran? Was ist drin?”

Sind Sie Konstruktivist?

Na? Sind Sie einer, ein Konstruktivist? Wie bitte, was soll das denn sein? Ich gestehe: In philosophischen Gesprächen behaupte ich gerne, ich wäre einer. Was aber nicht heißt, dass ich genau weiß, was das ist. Eigentlich fühle ich mich ja als Systemiker. Doch das klingt noch seltsamer …

Der Wissenschaftstheoretiker Matthias Varga von Kibed macht das schlauer. Es sagt von sich: “Ich denk systemischer!” Als wer? Nein, nicht als wer! Ich denke systemischer als noch zuvor.

Doch zurück zum Konstruktivisten. Was könnte solch einen Menschen ausmachen?  Continue reading “Sind Sie Konstruktivist?”

Hypnosystemischer Methodentag in Hamburg

Am 14. und 15. Oktober 2016 findet in Hamburg der erste Hypnosystemische Methodentag statt. Eingeladen sind alle hypnosystemisch arbeitenden Therapeuten*innen, Coaches und Berater*innen. Eineinhalb Tage lang geht es um Austausch, Vernetzung und gemeinsames Arbeiten mit hypnosystemischen Methoden. Continue reading “Hypnosystemischer Methodentag in Hamburg”

Hallo Welt!

Hier entsteht vielleicht, aber man weiss es nicht genau, und sicher bin ich mir allemal nicht wirklich ….

wobei eine Seite in mir sagt, dass könnte bestimmt etwas sehr Interessantes werden ….

und eine andere Seite in mir sagt, wer weiss …

eine möglicher Blog über

hypnosystemisches Denken

werden.

alles Andere …. wer weiss …

Thomas Evers.

Bis dahin: Interessantes zum Einlesen

Willkommen

In diesem Blog geht um hypnosystemisches Denken, systemisches Denken, NLP und mehr. Hier schreibe ich, wie mir “der Schnabel” gewachsen ist. Dieser Blog ist zunächst Selbstzweck – und dann “wissensverklärende Unterhaltung”.

“Willkommen in meiner Psychose”, würde Richard Bandler wohl sagen. Und weiter sage ich mit Heinz von Foerster: “Wenn Du wissen möchtest, was ich hier geschrieben habe, muss Du Dich das selber fragen! Wenn Du wissen möchtest, was ich zum Ausdruck bringen WOLLTE, dann” hinterlasse einen Kommentar! [veränderte Anekdote von Gunther Schmidt]